„TREU“ ist ein Kurzfilm von 15 Minuten Länge, der uns durch die alltägliche Welt der Missverständnisse seiner Protagonisten führt. Der Film beginnt wie ein Thriller und lässt uns die Angst, Unsicherheit und Verzweiflung einer Frau hautnah miterleben. Sie glaubt, in einer fremden Wohnung gefangen gehalten zu werden – bewacht von einem weitaus älteren Mann, der sie eingesperrt und unter Kontrolle gebracht haben soll. Wie in einem Albtraum erleben wir ihre Gefangenschaft und ihren verzweifelten Versuch, in der scheinbar bedrohlichen Umgebung Hinweise und Möglichkeiten zur Flucht zu finden. Als ihr schließlich die Flucht gelingt, wandelt sich der klaustrophobische Thriller zu einer packenden Verfolgungssequenz voller Action, die den Zuschauer direkt in ein neues Mysterium führt. Doch hier endet die Reise nicht: Schritt für Schritt entfaltet sich die wahre Geschichte hinter den beiden Protagonisten – die Hintergründe der Frau und ihres vermeintlichen Verfolgers. Was, als bedrohlich beginnt, entwickelt sich zu einer berührenden Liebesgeschichte. Mit schnellen Genrewechseln und der schmerzhaft-schönen Entdeckung eines plötzlichen Moments der Klarheit mitten im Chaos der Krankheit entführt „TREU“ die Zuschauer auf eine emotionale Achterbahnfahrt. Am Ende steht eine berührende Botschaft: Die Würde und die Kostbarkeit einer großen Liebe trotzen selbst dem schwersten menschlichen Verfall.
Ein erfahrener Regisseur, der für seine Arbeit an bekannten deutschen Fernsehformaten wie Schimanski und Die Wanderhure bekannt ist. Thurn bringt seine einzigartige Fähigkeit mit, Spannung und Emotionen in eindringliche Bilder zu übersetzen, und führt das Projekt ‚TREU‘ mit seiner visionären Regie.
Als Drehbuchautorin versteht es Katrin Wiegand, komplexe Charaktere und tiefgründige Geschichten zum Leben zu erwecken. Ihre Arbeit für ‚TREU‘ verbindet Spannung mit emotionaler Tiefe und schafft ein eindringliches Drehbuch, das die Zuschauer in eine Welt voller Missverständnisse und emotionaler Intensität eintauchen lässt.
Mit seiner kreativen Idee legt Anthony Arndt den Grundstein für ‚TREU‘. Seine Konzeption der Geschichte als packender Kurzfilm über die Zerbrechlichkeit der Erinnerung und die Kraft der Liebe bildet das Herz des Projekts.
Uwe Schäfer sorgt als Director of Photography für die visuelle Umsetzung von ‚TREU‘. Mit einem besonderen Auge für Licht und Schatten fängt er die beklemmende Atmosphäre und die emotionale Tiefe der Geschichte in eindrucksvollen Bildern ein.
Letztes Jahr überlebte ich einen seltenen Genickbruch nach einem Fahrradsturz – eine Erfahrung, die mein Leben nachhaltig veränderte. Seitdem hat sich mein Blick auf das Wesentliche geschärft. Mein Erspartes hat für "mein letztes Hemd" keine Taschen, also investiere ich es in meinen großen Traum: einen hochkarätigen Kurzfilm.
Der Film trägt den Titel „TREU“ und behandelt das leider hochaktuelle Thema Alzheimer – ein Thema, das mir aufgrund persönlicher familiärer Erfahrungen sehr am Herzen liegt. Die Länge des Films beträgt 15 Minuten. Angesichts der offiziellen Zahlen – allein in Deutschland leben 1,8 Millionen Alzheimer-Erkrankte, mit einer prognostizierten Verdopplung in den kommenden Jahren – ist es wichtiger denn je, Bewusstsein zu schaffen.
Besonders am Herzen liegt mir, mit diesem Film auch auf die erschreckend vielen jungen Menschen mit Demenz aufmerksam zu machen. Dabei handelt es sich um eine sozialkritische Botschaft, die in Kombination mit filmischer Exzellenz die hohen Anforderungen internationaler Festivals erfüllen soll.
Von Anfang an war mir klar: Qualität hat ihren Preis. Deshalb habe ich den Film nur unter der Bedingung realisiert, dass alle Beteiligten – vom Cast bis zur Crew – den höchsten Ansprüchen gerecht werden. Dank der Unterstützung der Alzheimer-Gesellschaft Deutschland und Bochum konnte ich eine Szene vor deren Sitz drehen.
Ich weiß, dass ich mit Kurzfilmen kein Geld verdiene, aber das war nie mein Ziel. Vielmehr erfüllt dieser Film einen innigen Wunsch, der mich seit Langem begleitet: Eine Vision Wirklichkeit werden zu lassen und eine Geschichte zu erzählen, die bewegt.
Filmplakat
Bochum
Die Bühne des Schauspielhaus Bochum wurde zur Kulisse einer Schlüsselszene des Kurzfilms.
Der Film thematisiert das Älterwerden und die daraus entstehenden Hürden im Film. Die erkrankte Ehefrau wird gespielt von Annika Kuhl, sie freut sich wieder in Bochum zu sein. Schließlich lernte sie hier an der Westfälischen Schauspielschule ihre Profession und gehörte von 1996 bis 2000 zum Ensemble des Bochumer Schauspielhauses.
Anthony Arndt ist nicht nur Hauptdarsteller, sondern auch Produzent und Ideengeber des Films. Das Drehbuch schrieb Katrin Wiegand.
Für die professionelle Umsetzung des Drehbuchs konnte er den renommierten Regisseur Hansjörg Thurn (Schimanski, Die Wanderhure) gewinnen, der mit seinem erfahrenen Team aus Kameraleuten, Beleuchtern und Assistenten dafür Sorge trug, dass dieses aufwühlende und berührende Thema feinfühlig und atmosphärisch umgesetzt wird.
Sein altes Fachwerkhaus in Altenbochum diente als Kulisse, und seine Tochter und Schauspielerin Bianca Arndt ist in einer Nebenrolle zu sehen.
Die Festivals seien die richtige Plattform für seinen Film, sagt Anthony Arndt, und so wird er sein Werk bei der Berlinale mit großer Hoffnung vorstellen.
Annika Kuhl
Anthony Arndt
Bianca Arndt
Musik und Text: CHARLES TRENET • ALBERT LASRY
Verlag: EDITIONS RAOUL BRETON
Subverlag: BUDDE MUSIC PUBLISHING GmbH
© Mit freundlicher Genehmigung von Budde Music Publishing GmbH
Die Alzheimer Gesellschaft Bochum e.V. JUTTA MEDER • CHRISTA MENZEL • CHRISTEL SCHULZ
Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. SUSANNA SAXL-REISEN
Das Schauspielhaus Bochum ANGELA OBST • MARCO GIEGLING • BRITTA BRODDA
Das Hotel Tucholsky CHRISTIAN BICKELBACHER • STEPHANIE BARTOCHA
Anthonys Anzug MARTIN MAGIELKA / RAPX
und ein Dankeschön von Anthony an all seine Schutzengel
Anthony Arndt Getty Film Produktion
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