Eine Frau erwacht in einer fremden Wohnung — überzeugt davon, von einem weitaus älteren Mann gefangen gehalten zu werden. Ihre Angst, ihre Unsicherheit, ihre Verzweiflung erleben wir hautnah mit, in einem klaustrophobischen Raum, der sich um sie zu schließen scheint. Wie in einem Albtraum folgen wir ihrer Suche nach Hinweisen, ihrem verzweifelten Versuch zu fliehen.
Als ihr die Flucht endlich gelingt, wandelt sich der Thriller in eine packende Verfolgung — und die Verfolgung wiederum in etwas ganz anderes. Schritt für Schritt entfaltet sich die wahre Geschichte hinter den beiden Protagonisten: wer sie ist, wer er ist, und was sie verbindet.
Was als Angst beginnt, wird zum Charakterdrama, und was als Drama beginnt, wird zu einer zutiefst zärtlichen Liebesgeschichte — einer, die jeder Herausforderung, jedem Verlust standhält. Mit seinen schnellen Genrewechseln und der schmerzhaft schönen Entdeckung eines Moments der Klarheit inmitten des Chaos der Krankheit führt „TREU" das Publikum auf eine emotionale Reise zu einer einzigen, bleibenden Botschaft: Die Würde und Kostbarkeit einer großen Liebe trotzen selbst dem schwersten menschlichen Verfall.














